«Den Weg des Erwachens ergründen heisst, sein eigenes Selbst ergründen.
Sein eigenes Selbst ergründen heisst, sein eigenes Selbst vergessen.»
Zen-Meister Dogen (13. Jh.)
Was bedeuten die Lehren von Nicht-Selbst und Leerheit? Was entdecken wir, wenn wir den Mut haben, uns ganz auf die Prozesshaftigkeit des Lebens einzulassen, die sich auch auf «mich selbst» bezieht?
Und was haben diese tiefen Einsichten mit unserem praktischen Leben zu tun und mit der Tatsache, dass wir uns im Alltag doch immer wieder um uns selbst drehen? Wie können wir zu einem Gleichgewicht der befreienden Erkenntnisse des Buddha und unserer persönlichen Bedürfnisse kommen?
Diesen Fragen gehen wir am Tag der Achtsamkeit in Stille, anhand eines Dharma-Vortrags und im Gespräch aus der Perspektive von Sati-Zen nach, das frühbuddhistische und Mahayana-(Zen-)Perspektiven vereint.